Beste Enthaarungscreme im Test

Haarentfernungscreme Test

Enthaarungscremes sind neben der IPL-Haarentfernung eine beliebte Methode, um die Haare an unerwünschten Stellen loszuwerden – kostengünstig und schmerzlos (vor allem verglichen mit der herkömmlichen Epilation).

Man sollte jedoch auch bei dieser Haarentfernungsmethode einiges beachten, damit ein sehr gutes Ergebnis erzielt wird. Was es genau ist, habe ich für dich in diesem Enthaarungscreme Test zusammengefasst.

Zuerst kommen, wie immer, meine Produktempfehlungen samt Kurzbeschreibung und danach die Einzelheiten samt wichtiger Details zu den Enthaarungscremes.


 

Inhaltsverzeichnis


 

Beste Haarentfernung Cremes – unsere Empfehlungen

1) Gute Enthaarungscreme für Männer

Enthaarungscreme Test

  • Wenn man eine gute Depilationscreme für Männer sucht, kommt man an der Veet for Men Gelcreme nicht vorbei.
  • Diese Creme berücksichtigt sowohl die Besonderheiten männlicher Haut (sie ist fettiger, robuster und großporiger) als auch die der männlichen Haare (festere Struktur, dichterer Haarwuchs)
  • Die Veet Gelcreme enthält Urea für eine verbesserte Feuchtigkeitspflege
  • Schnelle Enthaarung mit nur 4 Minuten Anwendungszeit

 

2) Enthaarungscreme für sensible Haut

Enthaarungscreme Test

  • Für empfindliche Hautzonen ist die Eveline Just Epil Depilationscreme besonders gut geeignet
  • Sie enthält nämlich Aloe Vera und Kamillenextrakte zur Beruhigung der behandelten Hautpartien
  • Außerdem enthält die Just Epil Creme Seidenproteine. Diese Wirkstoffe passen sich gut an die Eiweißstrukturen der Haut an und pflegen das hauteigene Keratin durch einen zusätzlichen Schutzfilm
  • Aufgrund ihrer pflegenden Inhaltsstoffe ist die Just Epil Creme gut für die Bikinizone und die Achselhöhle geeignet
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3) Milde Enthaarungscreme fürs Gesicht

Enthaarungscreme Test

  • Die Gesichtshaut stellt besonders hohe Anforderung an die Depilationscreme, da jegliche Hautirritationen im Gesicht direkt sichtbar und lästig sind
  • Für die Haarentfernung im Gesicht hat Deepline ein passendes Produkt mit besonders milder Formel entwickelt. Es eignet sich am besten für dünne Härchen, bei denen ein Rasierer meistens fehl am Platz ist
  • Die Deepline Depilationscreme ist ziemlich geruchsneutral, hat eine sanfte Textur und wird mit einem Holzspatel ausgeliefert
  • Diese Creme pflegt die Haut ganz natürlich mit Maisextrakten und Lanolin
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Enthaarungscreme: Die richtige Anwendung macht den Unterschied

Um ein gutes Haarentfernungs-Ergebnis zu erreichen, sind folgende Schritte notwendig:

1) Die Haut sollte vor der Anwendung sauber und trocken sein

Dabei sind alkoholhaltige Reinigungslotionen zu meiden, denn die Haut wird durch die Haarentfernungscreme ohnehin etwas gereizt.

2) Weniger ist mehr: Enthaarungscreme in einer dünnen Schicht auf die Haut auftragen

Man sollte einerseits nicht an der Depilationscreme sparen, andererseits aber auch nicht mit der Menge übertreiben. Nach ein paar Anwendungen entwickelt man schon das nötige Feingefühl für die erforderliche Menge an Creme.

Außerdem sollte man die Enthaarungscreme nicht in die Haut einarbeiten, da ihre Wirkung dadurch eher verlangsamt wird. Sie soll eben auf der Hautoberfläche wirken und nicht einziehen.

3) Je nach Produkt muss man die Enthaarungscreme etwa 4-10 Minuten einwirken lassen

In dieser Zeit entfaltet die Creme ihre Wirkung, so dass die Haare von ihren Wurzeln gelöst werden. Mehr dazu gleich.

4) Nach der Einwirkzeit wird die Haarentfernungscreme entfernt

Um die Entfernung der Creme zu erleichtern, enthalten die meisten Produkte einen Spatel im Lieferumfang. So kann man die Creme zusammen mit ausgefallenen Härchen gut abschrubben. Der Depilationsspatel sollte dabei entgegen der Wachstumsrichtung der Haare gezogen werden. Zum Abtragen der Creme und Härchen eigenen sich auch Peeling-Handschuhe hervorragend.

5) Die Haut sollte nach der Anwendung gereinigt werden

Um die Reste der Enthaarungscreme zu entfernen, sollte man die behandelte Stelle gründlich mit Wasser reinigen. Auch hier sollten aggressive Reinigungslotionen vermieden werden. Am besten nimmt man eine seifenfreie Duschcreme oder ein ähnlich mildes Reinigungsmittel.

6) Die Haut sollte anschließend eine kleine „Belohnung“ bekommen

Eine gute Pflegecreme beruhigt die behandelte Hautpartie und beugt Hautirritationen vor.

Der ganze Prozess dauert etwa 20 Minuten und man muss sich danach ungefähr zehn Tage lang keine Sorgen mehr um die Härchen machen.

Die Anwendung unterscheidet sich zwar etwas je nach Produkt, doch generell sind diese Schritte ziemlich identisch.

 

 

Wie wirkt Enthaarungscreme?

Haarentfernungscreme Test

Die Haarentfernung mit der Depilationscreme ist schnell und völlig schmerzlos. Das liegt daran, dass der darin enthaltene Wirkstoff die Verbindung zwischen Haarwurzel und Haar auflöst.

Der Wirkstoff in der Enthaarungscreme ist meist Thioglykolsäure, die dort in einer geringen Konzentration enthalten ist. Diese Säure zerstört das Keratin – ein haareigenes Protein, das den Haaren ihre Struktur verleiht.

So wird der außerhalb der Haut gelegene Teil des Haares schmerzlos vom Rest abgetrennt. Nach der Anwendung werden die Haare deshalb einfach mit dem Spatel entfernt.

Die Thioglykolsäure löst das Haarkeratin bis etwa einen Millimeter unter der obersten Hautschicht. Das ist deutlich gründlicher als beim Rasieren. Deshalb bleibt die Haut auch länger glatt, verglichen mit einer Nass-Rasur.

Die Haarwurzel wird jedoch – anders als bei der dauerhaften Haarentfernung durch Licht – nicht zerstört. Deshalb wachsen nach etwa zehn Tagen neue Härchen nach. Es handelt sich bei der Enthaarungscreme also um keine dauerhafte Haarentfernungsmethode.

 

Ist die Haarentfernungscreme schädlich für die Haut?

Die Thioglykolsäure hat den Vorteil, dass die Haarentfernung damit sowohl schnell als auch schmerzfrei ist. Hinsichtlich der schädlichen Einflüsse dieser Chemikalie auf die Haut besteht jedoch in vielen Fällen Unsicherheit – denn es kommt oft auf ihre Konzentration an.

In den Enthaarungscremes ist die Konzentration dieser Säure niedrig genug, um bei vorschriftsmäßiger Anwendung keinen Schaden zu verursachen.

Die Depilationscremes sind inzwischen hautverträglicher geworden, da sie als Ausgleich zu der Thioglykolsäure oft noch pflegende Substanzen enthalten. Das sind meist natürliche Öle und Vitamin E.

Die genaue Zusammensetzung des Enthaarungsprodukts hängt davon ab, ob es sich um eine Creme, Schaum oder Lotion handelt. Der Hauptwirkstoff ist jedoch meist der gleiche.

Die Enthaarungscremes sind zwar verträglicher, können aber immer noch den pH-Wert der Haut etwas verschlechtern. Das liegt daran, dass die Thioglykolsäure in den Cremes meist in Form von Kalium- oder Ammoniumsalzen vorliegt. Diese alkalischen Wirkstoffe verschieben das natürliche Gleichgewicht der Haut, indem sie ihren pH-Wert erhöhen.

Deshalb wird empfohlen, nach der Behandlung die Cremereste mit Wasser sowie mit einer neutralisierenden seifenfreien Duschcreme zu entfernen.

Man sollte die Haarentfernungscreme zudem nicht auf verletzter Haut oder bei Sonnenbrand anwenden. Intensive Sonnenbäder sollte man auch einige Zeit nach der Depilation meiden, da die Haut sich erst etwas regenerieren muss.

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Mögliche Nebenwirkungen von Enthaarungscreme

Ich habe bereits den alkalischen pH-Wert von Depilationscremes erwähnt. Die Beeinträchtigung des pH-Gleichgewichts kann zu Hautirritationen führen. Davon sind vor allem Personen mit ohnehin schon sensibler, trockener Haut betroffen.

Die Thioglykolsäure ist genauer betrachtet eine giftige Substanz, die in hohen Konzentrationen (ab 5%) für unseren Körper schädlich ist. Das Risiko von Hautunverträglichkeiten mit der Enthaarungscreme ist allerdings gering, da die Thioglykolsäure dort meist nur in unbedenklichen Mengen enthalten ist.

Nichtsdestotrotz kann diese Säure zu Hautunverträglichkeiten sowie allergischen Reaktionen führen. Vor allem wenn die Creme bei der Anwendung länger als erforderlich auf der Haut verbleibt. Deshalb ist es wichtig, die vorgeschriebene Einwirkzeit einzuhalten und danach alle Cremereste sorgfältig zu entfernen.

Die Thioglykolsäure ist in reiner Form eine ölige, unangenehm riechende Substanz. In der Haarentfernungscreme wird der Geruch dieser Säure oft mit Duftstoffen überdeckt. Solche Duftstoffe können theoretisch ebenfalls zu Hautirritationen führen, da sie mit reizendem Potenzial behaftet sind.

Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen empfiehlt es sich, die Enthaarungscreme erst auf einer kleinen Hautpartie auszuprobieren und die Reaktion darauf abzuwarten. Dafür eignet sich die Ellenbeuge ganz gut, da die Haut dort ähnlich sensibel ist wie im Gesicht.

P.S. Zu der Thioglykolsäure hat im Jahr 2011 eine Untersuchung des BfR (Bundesinstituts für Risikobewertung) stattgefunden. Das Ergebnis war, dass Enthaarungscremes kein deutliches Erkrankungsrisiko darstellen, sondern lediglich Potenzial zu Hautreizungen haben. Diese Studie kann übrigens hier nachgelesen werden.

 

Kann man die Depilationscreme auch im Gesicht und im Intimbereich anwenden?

Haarentfernungscreme Test

Für die Haarentfernung sind Beine, Arme, Brust und die Bikinizone die üblichen Hautpartien. Von der Enthaarungscreme-Anwendung im Gesicht wurde in den vergangenen Jahren jedoch meist abgeraten. Zu hoch war das Allergiepotenzial der sensiblen Gesichtshaut. Das gleiche galt auch für den Intimbereich.

Mittlerweile sind die Cremes jedoch deutlich hautverträglicher geworden – weil immer mehr hautberuhigende und pflegende Wirkstoffe darin zum Einsatz kommen.
P.S. Trotz besserer Verträglichkeit der Enthaarungscreme sollte ein Schleimhautkontakt möglichst vermieden werden. Sowohl das Gesicht als auch der Intimbereich haben da nämlich ein gewisses Risikopotenzial. 😉

Deshalb sollte man im Gesicht nur besonders milde Enthaarungscremes verwenden. Am Anfang dieses Vergleichs haben wir ja bereits eine passende Depilationscreme fürs Gesicht empfohlen, aber auch mit einer milden Haarentfernungscreme sollte man im Gesicht etwas vorsichtiger sein.

Ich hoffe, mein Enthaarungscreme Test war für dich hilfreich und würde mich sehr über dein Feedback freuen!


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